Die Mayas

Tag 01:    Anreise
Sie fliegen von Frankfurt nach Guatemala City. Ihr Guide erwartet Sie schon und bringt Sie zu Ihrem Hotel in Guatemala City, wo Sie für eine Nacht einchecken.
Übernachtung im Hotel „Posada Belen“

Tag 02:    Copán, Honduras
Nach dem Frühstück werden Sie im Hotel abgeholt und starten zum ersten Etappenziel, die Maya-Ruinen von Copán. Die Fahrt geht durch abwechslungsreiche Landschaft entlang der Sierra de las Minas zum Grenzübergang nach Honduras und von dort weiter nach Ruinas Copán.
Übernachtung im Guesthouse „Casa de Cafe“

Tag 03:    Copán
Der heutige Tag steht zur ausgiebigen Besichtigung des archäologischen Parks von Copan zur Verfügung, genügend Zeit also, um bei den unterschiedlichsten Lichtverhältnissen tolle Fots zu machen.
Übernachtung im Guesthouse „Casa de Cafe“

Copán liegt am Rio Copán, einem Nebenfluss des Rio Motagua und wurde ca. 460 u.Z. gegründet und Anfang des 9. Jahrhunderts aufgegeben (letzte Datierung von 822 u.Z. auf dem Altar L vor der Stele 2). Diego Garcia de Palacio erwähnte die Stadt erstmals in einem Brief an König Philipp II. von Spanien, dann fiel sie der Vergessenheit anheim, bis sie 1834 von Colonel Juan Galindo wieder entdeckt wurde. 1840 wurde dann die gesamte Ruinenstätte von John L. Stephens für den „sagenhaften“ Preis von 40 US$ erworben. Neben Tikal gehört Copán zu den am besten ausgegraben Maya-Stätten. Besonders bekannt ist Copán durch die „Treppe der 2500 Hyroglyphen“ geworden, eine 30 m lange und 10 m hohe Freitreppe, die den längsten bis jetzt bekannten Maya-Text darstellt.
Eine weitere Besonderheit ist der natürliche Schichtenschnitt, den der Rio Copan 30 m tief entlang der Ost-Plaza und durch die Strukturen 20 und 21 gezogen hat. Leider ist dabei viel von der ursprünglichen Anlage fortgespült worden. Ein besonderes Erlebnis ist die Besichtigung von „The Tunnels“ – ein ausgedehntes System von Gängen, über das auch das Original des „Rosalila-Tempels“ unterhalb vom Tempel 16 erreicht werden kann.

Tag 04:    Ruinen von Quiriga
Nach dem Frühstück verlassen Sie Copán und fahren zurück nach Guatemala in Richtung der Karibikküste. Nach ca. 40 km Fahrtstrecke legen Sie im unteren Motagua-Tal einen Stopp ein, um die Ruinen von Quiriga zu besichtigen. Diese Anlage ist wesentlich kleiner, aber dafür außergewöhnlich. Im 4 Jh. gegründet (erste Datierung 374) steht Quiriga lange Zeit unter der Vorherrschaft von Copán, das es in einem Feldzug 737 jedoch besiegt. Danach erlebt es seine kurze, aber außergewöhnliche Blütezeit. 810 erscheint die letzte
Datierung, dann wird der Ort aufgegeben. Als Stephens hierher kommt, wollen die Besitzer des Grund und Bodens die Ruinenstätte für 20.000 US$ verkaufen, was jedoch für immer ein Luftschloss bleiben sollte. Was Quiriga eine so ungewöhnliche und herausragende Stellung verleiht sind die 12 großen Stelen und die 4 Zoomorphe aus der letzten Blütezeit. Die Zoomorphe sind 3 bis 4 m lange skulptierte Felsen aus Granit mit der Darstellung mythologischer Tiere (Zoomorph P ist der größte mit über 40 t Gewicht und wohl das schönste Monument altamerikanischer Bildhauerkunst.
Mit der Stele E, die 10,6 m hoch ist, hat Quiriga auch das größte Monument dieser Art aufzuweisen. Rätselvoll ist auch eine Datierung, die von Ferdinand Anton beschrieben wird und 90 Millionen Jahre in die Vergangenheit weißt.
Von Quiriga fahren Sie durch das Motagua-Tal weiter in Richtung Karibik, bis Sie hinter La Ruidosa zum Lago de Izabal abbiegen. Bei Rio Dulce besichtigen Sie das Castello de San Filipe und besteigen ein Boot, durchqueren zuerst El Golfete, die seeartige Erweiterung des Rio Dulce bevor Sie kurz vor dem Eingang zum Canyon des Rio Dulce Ihr Tagesziel im Dschungel erreichen.
Übernachtung in der Dschungel-Lodge „El Hotelito Perdido“

Tag 05:    Livingston
Am Vormittag erkunden Sie den umliegenden Dschungel zu Fuß oder mit dem Kayak, bevor Sie dann am Nachmittag ein Boot durch den Canyon des Rio Dulce nach Livingston an der Karibikküste bringt. Genießen Sie den Abend am Meer und das bunte Leben im einzigen Garifuna Dorfes von Guatemala.
Übernachtung im Hotel „El Delfin“

Tag 06:    Punta Gorda, Belize
Den Vormittag nutzen Sie, um den Ort zu erkunden oder einfach zu relaxen.
Am Nachmittag nehmen Sie dann die Fähre von Livingston nach Punta Gorda in Belize. Hier werden Sie bereits erwartet und zu Ihrem Guesthouse im Dschungel gebracht.
Übernachtung im Guesthouse „Hickatee Cottages“

Tag 07:    Hickatee Cottages
Nutzen Sie die Gelegenheit und erkunden Sie einige der zahlreichen Korallen-Inseln auf einer Schnorcheltour.
Übernachtung im Guesthouse „Hickatee Cottages“

Tag 08:    Lubaantun – ´Fallen Stones` Farm – Hokeb Ha Cave
Heute besuchen Sie die Maya-Ruinen von Lubaantun und auch die nahe gelegene Schmetterlingsfarm „Fallen Stones“. Danach geht es weiter zur Hokeb Ha Cave, einer Höhle, die von den Mayas zu zeremoniellen Zwecken genutzt wurde. In der Höhle finden sich heute noch viele Keramikscherben von alten Kultgefäßen.
Lubaantun ist keine sehr große, doch besondere Maya-Ruine. Entdeckt wurde die Anlage erst 1903, die durch die besondere Technik im Pyramidenbau beeindruckt und natürlich durch den außergewöhnlichen Fund einer Schädelnachbildung aus Bergkristall. Die früheste Datierung stammt aus dem Jahr 730, die letzte von 860. Danach versank der Ort für 1000 Jahre in Vergessenheit.
Etwa zwei Kilometer von der Zugangsstraße zu den Ruinen von Lubaantun liegt die Fallen Stones Butterfly Ranch, wo man wöchentlich 600 Schmetterlingspuppen für den Export nach Europa und Nordamerika produziert. Gegen ein geringes Entgelt erhält man eine Führung. Ein Besuch lohnt sich sicherlich.
Eines der eindrucksvollsten Naturdenkmäler am Blue Creek ist wohl die Hokeb Ha Cave. Der Höhleneingang liegt auf dem Gipfel eines Hügels. Hier kommt der Blue Creek aus dem Erdinnern an die Oberfläche und stürzt anschließend über Kalksteinblöcke in den Regenwald hinab. Im Innern der Höhle fanden Archäologen spätklassische Keramiken und einen Altar, so dass anzunehmen ist, dass die Höhle früher eine Kultstätte war.
Übernachtung im Guesthouse „Hickatee Cottages“

Tag 09:    Hopkins
Nach dem Frühstück werden Sie zum Linienbus gebracht und fahren dann den Southern Highway nordwärts bis zur Haltestelle von Hopkins (ca. 2 Std.), wo Sie bereits von den Eignern des Guesthouse „Hopkins Inn“ erwartet werden. Nutzen Sie den Tag zum relaxen am Strand, erkunden Sie das kleine Garifuna-Dorf, oder unternehmen Sie eine Kayak-Tour entlang der Küste oder auf dem Sittee River.
Übernachtung im Guesthouse „Hopkins Inn“

Tag 10:    Hopkins
Hopkins ist ein idealer Ausgangspunkt, die nahe gelegenen Koralleninseln zwischen dem Festland und dem Barrier Reef sowie das einsame Atoll Glovers Reef zu erkunden. Entdecken Sie bunte Unterwasserwelt auf einer Schnorcheltour oder buchen Sie eine Tauchtour. Alternativ lohnt ein Ausflug in das Jaguarschutzgebiet „Cockscomb Basin“.
Übernachtung im Guesthouse „Hopkins Inn“

Tag 11:    Santa Elena
Heute fahren Sie entlang des Hummingbird Highways, der durch tropischen Regenwald führt, nach Santa Elena.
Unterwegs lohnt ein Stop an der St. Herman’s Cave im Blue Hole National Park, ein Besuch bei den Menoniten von Barton Creek und der Besuch einer Schmetterlingsfarm.
Übernachtung im Hotel „Aguada“

Tag 12:    Caracol
Heute steht eine ganztägige Tour in das Mountain Pine Ridge Forest und den Chiquibul National Park auf Ihrem Programm. Zuerst besuchen Sie die tief im Dschungel verborgene Ruinen-Stätte von Caracol mit der „Großen Caana“, der höchsten und größten Tempel-pyramide von Belize. Auf dem Rückweg ist dann bei der Rangerstation in Costa de Silva Gelegenheit  zu einem Bad in der Rio Frio Cave, einer riesigen Tunnelhöhle. Außerdem lohnt auch ein Abstecher zu dem über 300 m hohen Wasserfall bei Hidden Valley.
Übernachtung im Hotel „Aguada“

Caracol im entlegenen Chiquibul Rain Forest wurde erst 1930 entdeckt. Es war einer der wichtigsten und mächtigsten Stadtstaaten in der klassischen Periode und herrschte zeitweilig über ein riesiges Gebiet von Tikal bis Copán. Die erste nachgewiesene Datierung stammt aus dem Jahr 331, die letzte von 859. Bis 1050 wurde diese Riesenstadt, in der einst bis zu 140 000 Menschen lebten, noch von einer kleinen Restpopulation bewohnt, bevor sie ganz aufgegeben wurde.

Tag 13:    Guatemala
Von Santa Elena fahren Sie nach dem Frühstück nach Benque Viejo (Grenze nach Guatemala), wo Sie bereits bereits erwartet werden. Die Fahrt führt auf guter Straße vorbei an den Maya-Ruinen von Yaxha nach Flores am Lago Peten Itza und von dort weiter nach Sayaxche. Mit einem Boot geht es von hier weiter auf dem Rio Pasión zur Petexbatun Lodge.
Übernachtung in der „Petexbatun Lodge“

Tag 14:    Aguateca
Mit dem Boot geht es heute über die Petex-Batun Lagoon nach Aguateca, einer Festung, die auf einem Felsband oberhalb des Rio Petexbatún liegt. Felskliffe bilden eine natürliche Mauer um die Anlage. Die früheste Datierung von Aguateca geht auf 640 (Skulptur des Königs Schildkröte) zurück, und die letzte ist mit dem Jahr 860 auf der Stele 13 (Sieben Schlangen) zu finden. Kurz nach 900 ist der Ort wie viele andere im Petén aus noch ungeklärten Gründen verlassen worden. Nachmittag fahren Sie zurück zur Lodge.
Übernachtung in der „Petexbatun Lodge“

Tag 15:    El Ceibal – Tikal
Nach einem zeitigen Frühstück besteigen Sie wieder das Boot und gelangen nach einer besonders landschaftlich beeindruckend Fahrt auf dem Rio Pasión nach El Ceibal. El Ceibal stellte das Zentrum der Region dar. In der klassischen Periode war der Ort ohne Bedeutung. Um 830 erblüht die Stadt jedoch plötzlich und wächst bis auf 10000 Einwohner, um dann kurz nach 900 völlig aufgegeben zu werden. Neben der beeindruckenden Anreise sind es vor allen Dingen die Stelen, die denen von Quiriga und Copan ebenbürtig sind.
Nach der Besichtigung geht es per Boot zurück nach Sayaxché und von dort über Flores vorbei am Lake Petén Itza nach Tikal.
Tikal ist zweifellos unter allen Maya-Stätten die imposanteste und auch jene, die am besten ausgegraben und restauriert ist. Auf einer Fläche von 16 km² sind heute ca. 3000 Strukturen kartiert, von denen viele ausgegraben und restauriert wurden, darunter die 5 großen Tempel (I bis V). In Tikal ist ca. 1000 Jahre ununterbrochen gebaut worden, jedoch fallen die gewaltigsten Bauten, so der Tempel IV (das mit 64 m höchste vorkolumbianische Bauwerk Amerikas) in die Zeit zwischen 600 und 900 u.Z. Am Ende des neunten Jahrhunderts endet die Bautätigkeit dann unvermittelt. Auch in Tikal sind Datierungen gefunden worden, die über 5 Millionen Jahre in die Vergangenheit weisen. Bis heute ist völlig rätselhaft, wie diese Datierungen mit der Geschichte der Maya in Verbindung gebracht werden können.
Übernachtung im Hotel „Jungle Lodge“

Tag 16:    Tikal
Eine Stunde vor Sonnenaufgang brechen Sie zu einer äußerst spektakulären Tour auf. Ihr Ziel ist der Tempel IV, von dessen Plattform aus Sie den Sonnenaufgang über dem Dschungel des Petén beobachten werden.
Es ist ein magischer Platz und es sind magische Momente, wenn aus dem Morgennebel langsam die das Blätterdach des Dschungels überragenden gewaltigen Tempel auftauchen um Augenblicke später hell im Licht der aufgehenden Sonne zu erstrahlen. Nach einem Rundgang durch die gesamte Anlage unter Begleitung Ihres erfahrenen Guides bleibt noch reichlich Zeit für individuelle Streifzüge mit der Kamera.
Übernachtung im Hotel „Jungle Lodge“

Tag 17:    Heimreise oder Verlängerungsaufenthalt
Nach dem Frühstück geht es zurück nach Flores und von dort per Inlandsflug zurück nach Guatemala City, von wo Sie dann am Abend die Heimreise nach Deutschland antreten.

Tag 18:
Ankunft Frankfurt
Eine eindrucksvolle Reise ist zuende.