Einblicke

Eine 17-tägige (auf Wunsch geführte) Individualreise

Tag 01: Anreise
Ihre Reise beginnt mit dem Flug von Frankfurt nach Lima, Peru.
Bei Ankunft in Lima werden Sie bereits erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel Casa Andina Miraflores Centro, Lima Miraflores
Lima wurde vor mehr als 400 Jahren vom Eroberer Francisco Pizarro „Die Stadt der Könige“ benannt. Heute ist dieselbe Stadt, die auf den Ländern des indigenen Kaziquen Taulichusco errichtet wurde, eine Metropole von mehr als 7 Millionen Einwohnern, die mit Stolz ihre Klöster, kolonialen Häuser, Symbole ihrer althergebrachten und edlen Tradition bewahrt. Die Hauptstadt Perus, am 18 Januar 1535 gegründet, ist eine moderne Stadt, die sich in konstantem Wachstum befindet, aber gleichzeitig den Reichtum ihres historischen Zentrums bewahrte. Sie wurde von der UNESCO aufgrund ihrer unvergleichlichen künstlerischen Denkmäler zum kulturellen Erbe der Menschheit ernannt.

Tag 02: Lima
Während einer Stadtbesichtigung lernen Sie heute das koloniale Lima mit den Stadtteilen Zentrum und Barranco kennen. Dazu gehört auch der Besuch des Goldmuseums, des Museo Nacional de Arqueologia, Antropologia e Historia del Perú.
Übernachtung im Hotel Casa Andina Miraflores Centro, Lima-Miraflores

Tag 03: Von Lima nach Ica
Heute fahren Sie auf der Panamericana nach Ica.
Übernachtung im Hotel Mossone, Ica

Tag 04: Von Ica nach Nazca
Weiterreise via Valle Ingenio (Museum von Maria Reiche) nach Nazca.
Unterwegs Stop am Aussichtsturm an der Panamericana mit einem erstem Blick auf die Scharrbilder von Nazca.
In den Küstenebenen des Südens Perus befinden sich überdimensionale indianische Bodenzeichnungen, die nur aus großer Höhe als Gesamtheit zu erkennen sind. Diese aus 500 vor bis 500 nach Christus (Nazca-Kultur) stammenden, auf einer Fläche von 450 Quadratkilometer verstreuten Figurationen („Geoglyphen“) von Menschen, Tieren, Pflanzen, Phantasiefiguren und geometrischen Mustern geben der Wissenschaft und der Pseudo-Wissenschaft allerlei Anlass zu Spekulationen. Astronomische Markierungen, Kalendarium, (Totem-) Kult, Riten und „Geschichtsschreibung“ scheint die Mischung zu sein, aus der diese einzigartigen Zeugen einer längst vergangenen Kultur hervorgegangen sind.

Nazca steht seit 1994 unter dem Schutz der UNESCO und wurden zum Weltkulturerbe erklärt.

NAZCA LINIEN – PARACAS – ICA Ica ist eine Oase der Kontraste und widersprüchlichen Landschaften, der Mythen und Legenden, die von der Beharrlichkeit und Ausdauer jener Menschen erzählt, die gegen die Feindseligkeit der Pampa ankämpften, um ihre Dörfer und ihre Zivilisation zu errichten. Ica, das Land der Baumwolle, des Weins und des Piscos (Traubenschnaps), ist voll von Geschichte.

In den Weiten der Wüste webten die alten Peruaner farbenprächtige Stoffe, mumifizierten ihre Toten mit einzigartiger Kunstfertigkeit und sie schufen enorme Linien und Figuren in der Pampa. 1820, als auf dem ganzen Kontinent die Freiheitskämpfe begannen, wählte der General Don José de San Martín die Küste Icas, um hier an Land zu gehen und seinen Freiheitskampf zu beginnen. Die Stadt Ica, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt 303 km südlich von Lima. Sie wurde am 17 Juni 1563 vom spanischen Kapitän Jerónimo Luis de Cabrera gegründet. Er gab der Stadt den Namen „Villa de Valverde“. 1640 erhielt die Stadt Ica auf Befehl des Vizekönigs Luis Jerónimo F. De Cabrera (Conde de Chinchón), ihren aktuellen Namen.
Übernachtung im Hotel Maison Suisse, Nazca

Tag 05: Von Nazca nach Arequipa
Heute Vormittag haben Sie die Möglichkeit zu einem Flug über die Scharrbilder von Nazca.
Der Besuch des Friedhofs von Chauchilla steht zudem noch auf dem Programm, bevor Sie auf der Panamericana in Richtung Süden bis Arequipa (mit Fotostopps) weiterreisen.
Ankunft gegen Abend.

Arequipa (2.350m) –am 15. August 1540 von Garcí Manuel de Carbajal Gegründet – ist die Hauptsadt der Provinz desselben Namens und liegt in den Hängen der westlichen Gebirgskette der Anden, am Fuß des Vulkans Misti. Es ist eine wunderschöne Stadt mit Kirchen und Klöster, die in einem authentischen architektonischen Stil erbaut wurden und mit Ackerländern in der Umgebung, welche eine Hirten- und Schäferidylle vermitteln. Im historischen Zentrum kann man den architektonischen Stil Arequipas in reinster Form betrachten. Dieser Stil verstärkte sich Ende des 17. Jahrhunderts, vom italienischen Barrock, vom spanischen Plateresk Stil und vom originalen andinen Stil ausgehend. Die alten Häusern, die Kirchen und alten Klöster wurden aus Sillar erbaut, einen Material von weißer und perlenartiger Farben, deren Stadt im Sonnenlicht in herrlichem Glanz erscheinen lässt.
Übernachtung im Hotel La Plazuela, Arequipa

Tag 06: Von Arequipa nach Chivay (Colca Tal)
Heute starten Sie zu Ihrer Zweitagesexcursion: Colca-Canyon. Sie beginnt mit der Fahrt vom Hotel in Arequipa über Schotterstraßen ins Anden-Hochland über 4.000m Höhe ins Colca-Tal nach Chivay (3.600m).
Während der Fahrt bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die umliegenden Vulkane Misti, Chachani (6.079m), Ampato und Sabancaya. Die Fahrt führt durch das Nationalreservat für Vicuñas „Pampa Canahuas“ über 4.000m Höhe ins malerische Colca-Tal mit seinen Terrassenfeldern. Vom Colca-Canyon wird gesagt, dass er doppelt so tief sein soll wie der Grand Canyon in den USA.
Hier bietet sich die Gelegenheit zur Wanderung oder der Fahrt zu den Thermalquellen von La Calera. Ein wunderschönes Tal voller Geschichte, warmer Sonne und einer überraschenden Geografie, die einer der tiefsten Schluchten der Erde bietet und dazu die überlieferten Traditionen einer Handvoll uralter Dörfer aufrecht erhält. Die Colca-Schlucht ist die zweittiefste Schlucht der Welt nach der Cotahuasi-Schlucht (beide liegen in Department von Arequipa) und liegt längs des Tals desselben Namens. Die Schlucht erreicht eine Tiefe von 3.180 Metern und stellt ein absolut sehenswertes Naturereignis dar. Die Route von der Stadt Arequipa zum Colca-Tal durchquert Pampa Cañahua, ein Naturschutzgebiet, das die wertvollsten Kameltiere Südamerikas, die Vicuñas (Vicugna vicugna), schützt, aus deren Wolle die feinsten und höchstgehandelten Fasern des internationalen Markts hergestellt werden.
Eine der ersten Ortschaften, die wir besuchen werden, ist Chivay, das wichtigste Dorf des Tals, welches auf einer Entfernung von drei Stunden von Arequipa liegt. Von dort aus starten die Touren zu den anderen Orten und Dörfern, die teilweise vom Vizekönig Toledo im XVI. Jahrhundert als Indio-Lager errichtet wurden für die Nachkommen der Collaguas (mit Aymara-Ursprung) und Cabanas (mit Quetschua-Ursprung).

Die Bewohner haben viele ihrer Traditionen aufrecht erhalten wie beispielsweise den Gebrauch der Terrassensysteme für die Landwirtschaft oder weitere uralte Traditionen wichtiger Feste und den dazugehörigen farbenfrohen und auffälligen Trachten. Von Chivay aus kann man auch einen Ausflug zum Mirador de la Cruz del Cóndor (Aussichtspunkt Kreuz des Kondors) auf 3.287 Metern über dem Meeresspiegel unternehmen, einer wunderschönen natürlichen Aussichtsplattform, von der aus man den majestätischen Flug der Kondoren (Vultur gryphus) beobachten kann. Außerdem hat man eine privilegierte Sicht auf die imposanten Vulkane Sabancaya und Coropuna.
Übernachtung im Hotel Casa Andina, Chivay

Tag 07: Vom Colca Tal nach Arequipa
Der 2. Tag im Colca-Tal: Morgens Fahrt zum Aussichtspunkt „Cruz de Condor“, der sich über der tiefsten Stelle des Canyons befindet. Mit Glück beobachten Sie Kondore in faszinierender Kulisse direkt am Canyon. Besuch verschiedener Dörfer und der hängenden Gräber im Colca-Tal.
Nachmittags erfolgt die Rückfahrt nach Arequipa über Patapampa, dem Vulkan-Aussichtspunkt, der auf 4.000m Höhe liegt. Ankunft gegen Abend im Hotel in Arequipa.
Übernachtung im Hotel La Plazuela, Arequipa

Tag 08: Von Arequipa nach Cuzco
Sie werden vom Hotel zum Flughafen Arequipa gebracht und fliegen nach Cuzco.
Am Flughafen werden Sie begrüßt und zum Hotel in Cuzco gefahren.
Übernachtung in der Pension Alemana, Cuzco

Tag 09: Cuzco
Cusco, die mystische Hauptstadt des Inkareiches, bewahrt mit Stolz die aus großen bearbeiteten erbauten Wände und Mauern, die Zeugnis der Größe der „Sonnenkinder“ sind. Die Stadt ist voll von Denkmälern und historischen Reliquien, von Mythen und Legenden, die immer wieder neu aufzuleben scheinen, wenn man durch die alten Straßen läuft. Der Besuch in dieser alten Stadt, die im Tal des Flusses Huatanay im Südosten der Anden auf einer Höhe von 3.360m liegt, wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Da Cusco das Zentrum, der Nabel der andinen Welt war, ist es möglich einige der Mysterien der Inka zu enthüllen. Die Geschichte dieser kaiserlichen Stadt beginnt, einer Legende zufolge, im 11. oder 12. Jahrhundert, als der erste Inka, Manco Capac, Cusco, in Erfüllung eines Befehls des Sonnengottes, gründet.

Am 23. März 1534 wurde die „spanische“ Stadt Cusco von Francisco Pizarro gegründet. Heutzutage ist Cusco die archäologische Hauptstadt Amerikas. Sie ist eine weltoffene Stadt, die freundlich alle ihre Besucher aufnimmt, welche begeistert ihr ungewöhnliches Aussehen betrachten. Die Stadt vereinigt im selben Ambiente das Städtische mit eigener Harmonie; prekolumbine Denkmäler wie unter anderen den Qorikancha (Sonnentempel), das Ajilla Wasi, den Amaru Cancha (Schlangenkreis), den Kiswar Kancha; und die Schmuckstücke der Verschmelzung zweier Kulturen wie die Kathedrale, die Kirche und das Kloster La Merced und die Kirche von San Blas.
Übernachtung in der Pension Alemana, Cuzco

Tag 10: Pisaq
Sie besuchen heute den Indiomarkt in Pisaq und besichtigen die Inkafestung Ollantaytambo.
Pisaq ist ein malerischer Ort mit kolonialem, indianischem und mestizem Charakter. Dienstags, Donnerstags und Sonntags lockt ein Souveniermarkt auf der Plaza; Sonntags wird ebenfalls eine Messe in Runasimi (Quechua) gehalten, an der u.a. der Bürgermeister teilnimmt. Die kleine Ortschaft ist direkt am Vilcanota Fluss gelegen, ca. 31 km entfernt von Cusco.
Übernachtung im Casona de Yucay, Urubamba

Tag 11: Vom Sacred Valley nach Aguas Calientes >>> Machu Picchu
Früh erfolgt Ihr Transfer zum Bahnhof. Sie fahren mit dem Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes und anschließend mit dem Bus hoch zu den Ruinen von Machu Picchu. Machu Picchu wurde am 24. Juli 1911 vom Nordamerikaner Hiram Bingham entdeckt. Aufgrund seiner Pracht und harmonisierenden Konstruktion wurde es zu einem der wichtigsten architektonischen und archäologischen Denkmäler der Welt ernannt. Machu Picchu (Alter Berg) liegt auf 2.400 Meter Höhe im Bezirk Urubamba (Provinz Machu Picchu). Die Anlage überrascht aufgrund der Form der Steinkonstruktionen, welche sich über einen schmalen und tiefer gelegenen Hügel ausbreiten. Die Ränder des Hügels fallen 400 Meter steil ab und bilden das Tal des Urubambaflusses. Die Zitadelle ist umgeben von Geheimnissen, da es den Archäologen bis jetzt nicht gelang die wahre Geschichte und Funktion dieser Stadt aus Stein mit einer Ausdehnung von fast einem Kilometer zu klären. Sie wurde von den Inkas in einer geografisch magischen Zone errichtet, wo sich die andine Zone mit der amazonischen Zone vereinigt.
Übernachtung im Hatuchay Tower Hotel, Aguas Calientes

Tag 12: Von Aguas Calientes nach Cuzco
Ein zweiter Besuch der Inkafestung Machu Picchu steht auf dem Programm, bevor Sie um 17.00 Uhr mit dem Zug von Aguas Calientes nach Cuzco zurückfahren. Sie werden am Bahnhof empfangen und zur Pension gebracht.
Übernachtung in der Pension Alemana, Cuzco

Tag 13: Von Cuzco nach Trujillo >>> Huanchaco
Sie werden mittags von der Pension zum Flughafen gebracht und fliegen von Cuzco via Lima nach Trujillo.
Nach Ankunft erfolgt Ihr Transfer zum Hotel in Trujillo. Trujillo ist die Stadt des ewigen Frühlings und die Hauptstadt der Provinz La Libertad. Die Bewohner der Stadt bewahren mit Stolz die Zitadellen aus Lehm und Adobe, das kulturelle Erbe der Chimú und Mochica; ebenso stolz sind sie auf die herrschaftlichen Häuser, ein Erbe aus der Kolonialzeit, und auf die Marinera, ein nationaler Tanz. Trujillo liegt an der Nordküste Perus. Die Stadt wurde 1534 von Don Diego de Almagro gegründet, der auf seinem Weg Richtung Pachacamac im Tal des Flusses Moche Halt machte und „einen guten und vorteilhaften Platz für die Gründung einer Stadt vorfand“. Er taufte diese Stadt nach dem Namen der spanischen Stadt, in der Francisco Pizarro geboren wurde. Der Reiz Trujillos geht bis zur Kolonialzeit zurück.
Übernachtung im Hotel Los Conquistatores, Trujillo

Tag 14: Trujillo
Im Tal des Flusses Moche befindet sich die Stadt Chan Chan, Hauptstadt des Reiches der großen Chimu, welche als größte Lehmstadt der Welt bezeichnet wird (20 km² Ausdehnung). Anschließend besuchen Sie „Huaca del Sol“ y „Huaca de la Luna“ und fahren dann nach Trujillo zurück.
Übernachtung im Hotel Los Conquistatores, Trujillo

Tag 15: Aufenthalt in Trujillo
Der heutige Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Abends erfolgt der Transfer vom Hotel zum Flughafen. Sie fliegen von Trujillo zurück nach Lima. Dort angekommen werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel Casa Andina Miraflores Centro, Lima-Miraflores

Tag 16: Rückreise
Der Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.
Abends erfolgt der Transfer vom Hotel zum Flughafen, und Sie treten Ihre Rückreise an.

Tag 17: Ankunft Frankfurt
Eine eindrucksvolle Reise ist zuende.